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Hier finden Sie Impulse für Ihren Arbeitsalltag, zu Zusammenarbeit, Führung und Ausbildung. 
Klar, praxisnah und mit Blick auf die Realität in Hotellerie, Gastronomie und Hauswirtschaft.

Manchmal zeigt sich gute Führung erst durch Abschied... aber sie endet nicht!

Warum gute Führung oft erst fehlt, wenn sie nicht mehr da ist!

Klingt widersprüchlich, oder?

Mitarbeitende in Instabilen Systemen spüren sehr genau, dass etwas nicht stimmt.

Sein es, Unklare Entscheidungen, wechselnde Maßstäbe, das subtile Spiel aus Nähe und Distanz, all das wirkt, auch wenn es selten offen benannt wird.

Wenn in einem solchen Umfeld jemand als Gegenpol führt, klar, verlässlich, ruhig und zugewandt, dann entsteht Stabilität in einem instabilen System.

Die Menschen kommen gern zur Arbeit, der Krankenstand sinkt, die Eigenverantwortung wächst, Vertrauen und Loyalität entstehen.

Und ja:

Dieser Erfolg stabilisiert auch das bestehende System!

Das ist die Ambivalenz guter Führung.

Was dabei oft übersehen wird, Führung wirkt nicht nur im Hier und Jetzt, sie wirkt immer nach.

Ich mach es mal mit einer Analogie greifbar:

Solange Mama da ist, meldet man sich vielleicht nicht oft.

Aber man weiß: Sie ist da…

Mit Fürsorge.

Mit Rat und Tat, wenn man sie braucht.

Erst wenn sie eines Tages nicht mehr da ist, wird einem klar,

wie viel sie eigendlich getragen hat.

Und genau dann beginnt etwas Neues:

Ich beginne zu erkennen das ich erwachsen werden muss.

Ich muss lernen mich selbst zu tragen, Ich bin jetzt für mich alleine verantwortlich.

Mit Führung ist es ähnlich.

Solange gute Führung da ist, wird vieles gehalten, ausgeglichen, aufgefangen.

Nach ihrem Weggang kollabiert das System selten sofort.

Es funktioniert noch eine Weile weiter.

Es wird Relativiert und Routinen tragen.

Entscheidungen werden vertagt.

Verantwortung wird verteilt, ohne wirklich übernommen zu werden.

Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt:

Erst wenn sichtbar wird, was zuvor getragen wurde, kann ein System beginnen zu lernen.

Solange unklar bleibt, was gehalten, moderiert und abgefedert wurde, entsteht kein Lernen, sondern nur ein Weiterlaufen.

Lernen beginnt nicht mit dem Weggang guter Führung.

Lernen beginnt mit der Erkenntnis, dass etwas fehlt.

Dass dieses Etwas zuvor Verantwortung übernommen hat, die nun selbst getragen werden muss

Niemand bleibt unverändert, Jede Person nimmt etwas mit:

Führung muss nicht bleiben, um zu wirken.

Manchmal wirkt sie gerade dadurch, dass sie losläss

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