Vielfalt im deinem Unternehmen ist nicht die Ausnahme, sondern der Normalzustand.
Was will ich damit sagen?
In jedem Betrieb arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Biografien, Erfahrungen, Stärken, Unsicherheiten, Wertvorstellungen, familiären, Gesundheitlichen Hintergründen und Lebensgeschichten zusammen.
Manche Unterschiede sind sichtbar, andere bleiben zunächst unsichtbar, und trotzdem beeinflussen sie täglich unsere Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung, Ausbildung und auch Konflikte.
Deshalb beginnt Vielfalt nicht erst bei Herkunft, Sprache oder Kultur.
Nein sie beginnt viel näher, näher als wir uns im ersten Moment bewusst sind, denn Vielfalt beginnt dort, wo unterschiedliche Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen, miteinander lernen, arbeiten und Entscheidungen treffen.
Die Interkulturelle Vielfalt ist ein wesentlicher und wichtiger Teil davon, denn Sie zeigt uns besonders deutlich, dass Menschen unterschiedliche Erwartungen, Kommunikationsformen, Rollenverständnisse und Erfahrungen mitbringen können.
Gerade in Ausbildung und Teamarbeit kann das zu Missverständnissen führen, oder zu einer großen Stärke werden, wenn Unternehmen damit bewusst und professionell umgehen.
Der erste und wesentliche Schritt dahin nennt sich , „Ambiguitätstoleranz“
Das ist die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten, Widersprüche, unklare Situationen und Unsicherheiten zu ertragen und konstruktiv damit umzugehen
Der zweite Schritt ist, Ambiguitätstoleranz in Ambiguitätskompetenz umzuwandeln.
Vom „Entweder-Oder“ zum „Sowohl-Als-auch“ wechseln
Eigenen Perspektivenwechsel erzwingen
Hypothesen statt Wahrheiten formulieren
Und zu guter letzt, Fehler als Feedback nutzen.
Die zentrale Frage ist deshalb nicht: „Haben wir Vielfalt im Unternehmen?“
Nein,denn die haben wir definitiv!
Die zentrale Frage sollte lauten:
„Wie gestalten wir als Unternehmen Vielfalt so, dass Zusammenarbeit nachhaltig gelingt?“
Wie sind deine Erfahrungen in deinem Unternehmen?
