Wenn Mitarbeitende den Halt verlieren und Orientierung suchen, entscheidet sich, was Führung wirklich ist.
Wie erdet man Mitarbeitende, die innerlich den Halt verloren haben? ![]()
Interessante Frage oder.
Weist du, Oft beginnt es dort, wo Sicherheit, Zugehörigkeit, Wertschätzung, klare Führung und verlässliche Strukturen fehlen.
Wenn dieser Halt wegbricht, geraten viele Menschen innerlich ins Schwanken.
Sie wirken nach außen vielleicht nur stiller, gereizter, distanzierter oder erschöpfter, doch in Wahrheit fehlt ihnen dann oft der innere und äußere Anker.
Wir sind zwar alle erwachsen geworden, aber sein wir ehrlich, innerlich sehnen wir uns doch noch immer nach dem, was uns schon früh getragen hat:
Sicherheit.
Orientierung.
Halt.
...Genau deshalb hilft in solchen Momenten kein zusätzlicher Druck.
Was Menschen dann brauchen, ist Führung, die trägt.
Klare Orientierung.
Präsenz.
Ruhige Kommunikation.
Verlässliche Absprachen.
Das Gefühl, nicht allein zu sein.
Denn manchmal reicht schon das Gefühl:
Ich bin hier nicht allein.
Ich werde gesehen.
Ich darf mich wieder sortieren.
Ich muss nicht erst stark wirken, um ernst genommen zu werden.
Menschen erden sich nicht durch Härte, sie erden sich durch Sicherheit, Beziehung und Orientierung.
Gute Führung fragt deshalb nicht nur: Wie bekomme ich wieder Leistung?
Sondern:
Wie kann ich diesem Menschen wieder Halt und Orientierung geben?
Denn wenn Halt zurückkommt, kommen oft auch Vertrauen, Klarheit und Leistung zurück.
Frag dich mal, was hat dir selbst in belastenden Arbeitsphasen am meisten Halt gegeben?
